Beiträge getagged mit XING

Analyse der Nutzerzahlen Sozialer Netzwerke

Wie schon für den Juni 2009 hat die COMPASS HEADING GmbH für den September 2009 objektive Nutzerzahlen der deutschen Sozialen Netzwerke auf Basis interner Daten von Google zusammengestellt.

War in den vergangenen Monaten bereits ein Trend zur Konsolidierung der Nutzerzahlen in den führenden deutschen Sozialen Netzwerken zu erkennen, so hat sich dieser Trend im Sommer sogar hin zu den ersten Verlusten entwickelt.

Einzig Facebook entwickelt seine Nutzerzahlen signifikant positiv und befindet sich weiterhin auf dem sicheren Weg zum ersten Einzel-Portal, das in Deutschland 10 Millionen Nutzer erreichen wird. Dieser Zuwachs erfolgt im wesentlichen zu Lasten der Portale StudiVZ und SchülerVZ, was nicht zuletzt den Führungsanspruch des globalen Marktführers bei Benutzerfreundlichkeit und Innovation belegt.

Die VZ-Gruppe stagniert nun selbst bei MeinVZ, das im Gegensatz zu den beiden anderen Diensten keine im Alter bzw. Lebensphase begrenzte Zielgruppe besitzt, und verliert dadurch dessen frühere Kompensationspotentiale für die Verluste der anderen beiden Dienste. Im Vergleich zu Juni 2009 verliert die Gruppe etwa 1,3 Millionen Nutzer und erreicht jetzt etwa 17,1 Millionen Menschen.

Auch alle anderen Sozialen Netzwerke verlieren durchweg je grob 10% ihrer Nutzer, was sicherlich kein reiner saisonaler Effekt ist sondern das Ende der Wachstumskurve und ein Zeichen des härter werdenden Marktes.

Gewinnen können noch Twitter sowie als Business-Netzwerke XING und dessen international weiterhin stark wachsender Rivale LinkedIn, der aber mit 0,6 Mio. Nutzer national keine echte Rolle spielt.

Die vollständige Analyse kann als PDF unter kontakt@compass-heading.de angefordert werden.

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Politische Kampagnen in Sozialen Netzwerken

Dass die Politik im Wahljahr 2009 die Sozialen Netzwerke entdeckt hat, ist nichts Neues. Zum Einen hat sich in Deutschland der Irrglaube, Barack Obama hätte seine Präsidentschaft quasi online gewonnen manifestiert. Zum anderen drängen sich die Möglichkeiten von Plattformen wie Facebook, StudiVZ oder XING zur Kampagnenführung und Zielgruppenansprache für politische Zwecke geradezu auf.

Diesen Mega-Trend nimmt die klassische Berichterstattung in der Presse natürlich gerne auf. Schließlich gibt es Neuland zu entdecken und gleichzeitig die Bemühungen der Parteien zu kommentieren. Inhalte und Strukturen beim Engagement im Internet werden dabei kaum bis gar nicht hinterfragt. Gerne zitierte und durchaus hoch angesehene Quelle für die Messung von Online-Aktivitäten der Politiker ist z.B. die Internetseite wahl.de, die rein quantitative Werte abbildet. „Mover“ und „Shaker“ sind dort diejenigen, die im direkten Vergleich die meisten Kontakte auf einer Plattform haben oder besser noch dort ständig Kommentare verbreiten. Damit wird das dauerhafte Absenden von Nichtigkeiten („Guten Morgen zusammen!“, „Stehe auf der A45 im Stau.“) zum Gradmesser für politisches Engagement.

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Aktuelle Zugriffszahlen Sozialer Netzwerke

Vertraut man den internen Daten des Online-Giganten Google – und wer sonst hat einen so vollständigen Überblick über die weltweiten Nutzungsgewohnheiten im Internet – ergibt sich für den Juni 2009 ein interessantes (weil objektives und vergleichbares) Bild bei den Sozialen Netzwerken.

Branchen-Primus Facebook verzeichnet für den Monat in Deutschland 6,9 Millionen einzelne User, die mindestens einmal die Seite besuchten und dabei im Durchschnitt 15:40 Minuten verweilten (weltweit 340 Millionen User mit einem Durchschnitt von 21:40 Minuten). Während demzufolge global über 26% aller Online-User bei Facebook aktiv sind, sind es in Deutschland aktuell nur 12% – mithin ein enormes Wachstumspotential in den kommenden Monaten, das sich in einem ungebrochen linear verlaufenden Zuwachs wiederspiegelt.

Wettbewerber MySpace hat dagegen stark rückläufige Nutzer-Werte (aktuell 120 Millionen weltweit, 5,5 Millionen in Deutschland) bei vergleichbaren Verweildauer.

Ebenfalls leicht rückläufig aber auf hohem Niveau ist das Engagement bei der deutschen Plattform Wer-kennt-wen.de. 6,8 Millionen Nutzer verweilen immerhin 18 Minuten.

Deutschlands Platzhirsch StudiVZ kommt nach deutlichem Rückgang im Sommer 2008  auf aktuell 6,8 Millionen Nutzer wozu auch noch die beiden Schwesterportale SchuelerVZ und MeinVZ mit 7,4 (!) bzw. 4,2 Millionen gezählt werden müssen. Lediglich das für ältere Nutzer konzipierte MeinVZ schafft es dabei seine Werte eindeutig zu stabilisieren (bei einer Verweildauer von 16 Minuten), StudiVZ (16 Minuten) und SchuelerVZ (immerhin 25 Minuten) sind rückläufig.

Besonders interessant ist natürlich der weitere Verlauf des Nachrichtendienstes Twitter, dessen Hype nach wie vor ungebrochen ist. Der im Februar 2009 gestartete exponentielle Verlauf der Nutzerzahlen geht auch im Juni 2009 ungebrochen weiter. 2,4 Millionen Nutzer in Deutschland stehen 60 Millionen weltweiten Nutzern gegenüber. Nur ca. 10 – 11 Minuten Verweildauer lassen allerdings auch darauf schließen, dass viele Nutzer sich nur kurz anmelden und den Dienst nicht unbedingt dauerhaft nutzen.

Das B2B-Netzwerk XING hat nach einem Höhepunkt im November 2008 leichte Rückgänge verzeichnen müssen und stagniert derzeit bei ca. 2,4 Millionen deutschen Nutzern (3,8 Millionen weltweit, die auf XING.com zugreifen), mit 8 Minuten Verweildauer pro Monat.

Wettbewerber LinkedIn kriegt in Deutschland nicht wirklich ein Bein auf den Boden (was u.a. an den unvorteilhaften kostenpflichtigen Premium-Diensten liegen dürfte) und dümpelt bei 0,5 Millionen Nutzern herum. Weltweit sind es immerhin 28 Millionen, die die Plattform zum erfolgreichsten B2B-Netzwerk machen.

Fazit: Der Kuchen der Sozialen Netzwerke ist in Deutschland offensichtlich verteilt, was die Portale der VZ-Gruppe sowie deren Investor Holtzbrinck schmerzlich spüren. Dagegen hat Facebook ein deutliches Potential, das konsequent genutzt wird. Es dürfte nur noch eine Frage von Monaten (der Zeitpunkt dürfte irgendwann Mitte 2010 sein) bis dieses Netzwerk in Deutschland als erstes 10 Millionen unterschiedliche Nutzer verzeichnet.

Eine ausführliche Analyse aller Sozialen Netzwerke und anderer wichtiger Internet-Portale (inkl. Nutzerinformationen nach Alter, Geschlecht und weiterer Merkmalen) gibt es auf Anfrage unter kontakt@compass-heading.de.

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XING ab heute mit externen Applikationen

Eine kleine Revolution hat seit heute XING erfasst. Das bislang technisch sehr abgeschottete Soziale Netzwerk öffnet sich mit dem dafür entwickelten XING Ecosystem für externe Applikationen. Mit über einem Dutzend Partnern, darunter die Süddeutsche Zeitung, Welt kompakt, Deutsche Welle aber auch Online-Anbietern wie SlideShare, MindMeister, Doodle, Spreed und Travelload sollen den zahlenden Premium-Mitgliedern neue Funktionalitäten eröffnet werden.

Zur Umsetzung dieses Ziels nutzt XING die Standard-Schnittstelle OpenSocial, die u.a. durch Google als Basis für die Entwicklung von Diensten durch Drittanbieter entworfen wurde. So können die erstellten Applikationen auch auf anderen Plattformen ohne großen Anpassungsaufwand eingesetzt werden.

Grundsätzlich also ein richtig guter Schritt durch XING. Ziel ist es aber weniger, den Nutzern echte innovative Mehrwerte anzubieten, sondern eher bereits vorhandene Services als virtuelles Büro auf XING nutzen zu lassen. Collabrorate Tools, also die Möglichkeit zur gemeinsamen Nutzung von Diensten ist das Zauberwort, dessen Erfolg für XING durchaus sicher sein dürfte – erhöht diese Strategie doch die Bindung und Nutzungsdauer der Mitgliederbasis.

Aus diesem Grund dürfen auch nur handverlesene Partner ihre Applikationen mit XING vernetzen. Aus Sicht des Datenschutzes und der Qualität ist das durchaus begrüßenswert. Ob diese Selektion aber auch der Innovation zuträglich ist, bleibt offen. Abrufbar werden die Applikationen im Laufe des Tages unter https://www.xing.com/opensocial sein.

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XING öffnet Schnittstelle für externe Entwickler

Ende Juli ist es nun endlich soweit – nach längerer Ankündigung öffnet das Soziale Netzwerk XING seine Schnittstellen für externe Programmierer. Offen ist allerdings (vor allem hinsichtlich des Datenschutzes) in welchem Rahmen diese Öffnung wirklich sinnvolle Potentiale bietet.

Die bislang verfügbaren Apllikationen (eine Einbindung von externen Nachrichten, eine Schnittstelle zu Twitter sowie ein Umfragetool) blieben bislang – was Innovation und Nutzbarkeit angeht – auf eher schwachem Niveau und scheinen eher nur als technische Tests zu dienen.

Der eigentliche Vorteil, nämlich die Verknüpfung externer Quellen mit den Nutzerdaten von XING wird aus Gründen des Datenschutzes bislang gar nicht genutzt. Da macht es Facebook (selbstverständlich nur mit Einwilligung des Nutzers) schon besser, auch wenn der Nutzer oft gar nicht überschaut, welche Daten er preisgibt oder dass seine Verknüpfungen zu Dritten ebenfalls genutzt werden. Aber auch für die Unterstützung strukturierter Kommunikation zwischen den Nutzern von XING gäbe es unzählige Ansätze, die einen echten Mehrwert bieten würden.

Also schauen die Intensivnutzer (denn nur für diese monatlich zahlende Schicht sollen die neuen Tools verfügbar sein) gebannt auf die ersten Veröffentlichungen für XING und hoffen, dass es sich hier nicht wieder einmal rein um eine – von den etablierten Medien gerne aufgenommenen – PR-Aktion ohne einen wirklich innovativen Vorteil für Entwickler und Nutzer handelt.

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Soziale Netzwerke sperren Profile ohne Vorwarnung

Die Frage, wem ein persönliches Profil in einem Sozialen Netzwerk gehört, beantworten die meisten Nutzer mit der eigenen Person.

Ganz falsch – denn auch wenn juristisch die eingepflegten Daten, Bilder und sonstigen Informationen selbstverständlich dem Urheber gehören, so ist das technische Profil immer im Verantwortungsbereich des Netzwerkes selbst. Damit unterliegt der Nutzer den AGBen des Anbieters, dessen unternehmerischen Autonomie und oft auch den kaum zugänglichen Regelungen ausländischer Organisationen und Staaten.

Selbst wenn der Datenschutz in dieser Hinsicht sicher sein sollte, droht eine Gefahr, die die meisten Nutzer unterschätzen: die willkürliche Sperrung/Löschung von Profilen durch den Anbieter. Dazu muss noch nicht einmal ein objektiv nachvollziehbarer Grund vorliegen – die Netzwerke sind dazu jederzeit berechtigt. Mit einer solchen Sperrung/Löschung sind dann zumeist praktisch auch alle enthaltenen Daten weg – für Online-Nomaden, die ihr soziales oder berufliches Umfeld in Sozialen Netzwerken organisieren ein Super-GAU.

Dieser tritt öfter ein, als man denken sollte. Bei Facebook reicht schon ein nicht real scheinender Name zur Sperrung ohne Vorwarnung. Auch ein zu großer Freundeskreis oder eine zu starke Aktivitäten bei Nachrichten an Freunde (ohne Beanstandung durch Dritte) kann völlig unerwartet das Profil kosten. Auch wer bei Twitter zu schnell und zuviele (echte) Freunde findet, hat bald gar keinen Zugriff mehr auf seine Daten.

Bei XING erfolgen ebenfalls restriktive Sperrungen, u.a. bei zu starker Akquise oder scheinbar nicht realen Profilen. Auch eine kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaft hindert nicht daran, dass die in dieser Hinsicht hart formulierten AGB´s konsequent umgesetzt werden.

Das Zurücksetzen von Sperrungen und Löschungen ist zumeist eine nervenaufreibende Aufgabe, da keines der Sozialen Netzwerke dafür explizite Ansprechpartner besitzt.

Einzige Lösung neben der Einschaltung von Profis im Schadensfall ist die regelmässige Sicherung der Kontaktdaten und Informationen auf den einzelnen Netzwerken. Keine einfache Aufgabe, da dies durch die Anbieter in der Regel nicht ohne weiteres unterstützt wird.

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Soziale Netzwerke als Jobbörse zunehmend wichtiger.

Dass Headhunter und Personalabteilungen potentielle Mitarbeiter im Web durchleuchten ist ein alter Hut. Das das Social Web aber selbst zur Stellenbörse wird ist relativ neu – und vermag die “klassischen” Job-Portale wie Monster oder Stepstone zukünftig durchaus zu überflügeln.

Warum sollten Menschen sich nicht auch dort um ihr berufliches Umfeld kümmern, wo sie es ständig schon mit ihren privaten Themen machen? Am nahestliegend war diese Überlegung für das Business Netzwerk XING, das mit XING Jobs mittlerweile sogar eine auf Click-Basis abgerechnete Stellenbörse eingerichtet hat. Der direkte Zugang zu den Verantwortlichen (oft allerdings Personalberater) sowie eine Bewertungsfunktion für die Bewerber baut Zugangshürden zum neuen Job deutlich ab.

Aber auch ohne eigens eingerichtete Stellenbörsen bieten die sozialen Netzwerke den idealen Nährboden, in einem Profil die eigenen Vorzüge jedem Interessierten darzustellen. Bewerbungsprofis nutzen allerdings die Kontaktmöglichkeiten der Netzwerke aktiv zur Stellensuche, was durch Empfehlungen direkter Kontakte und professionelle Beiträge in Spezialforen unterstützt wird.

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Werbung spielt für XING keine entscheidende Rolle

16.05.09 – Im Gegensatz zur den Geschäftsmodellen der meisten anderen Sozialen Plattformen wie MySpace oder Facebook, setzt die deutsche XING AG ausdrücklich nicht auf Werbefinanzierung.

“Im vergangenen Jahr betrug der Werbeanteil rund 8 Prozent. Ich glaube nicht, dass dieser Anteil steigt. Online-Werbung ist und bleibt ein Zubrot, aber wird nie der Kern unseres Geschäftsmodells”, so Stefan Groß-Selbeck, der den Vorstandsvorsitz der XING AG von deren Gründer Lars Hinrichs im Januar übernommen hatte.

Anders als ihre Wettbewerber finanziert sich die XING AG primär über kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaften, die etwa 10% der Anwender nutzen und besondere Funktionalitäten wie z.B. umfassende Recherchemöglichkeiten bieten.

Quelle: http://faz-community.faz.net/blogs/netzkonom/archive/2009/05/13/xing-mitglieder-die-sie-kennen-koennten.aspx

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Quartalszahlen Q1/2009 für XING AG

14.05.09 – Die deutsche XING AG ist weiterhin auf Erfolgskurs. Im ersten Quartal 2009 wurde ein Umsatz von über 10 Mio. Euro und ein Ergebnis von knapp 1,7 Mio. Euro gemeldet. Insgesamt weist die international agierende Plattform 7,5 Mio. Mitglieder aus, von denen über 600.000 kostenpflichtige Premium-Accounts sind – deren Erträge bestimmen etwa 90% des Gesamtumsatzes.

Quelle: http://www.zdnet.de/news/wirtschaft_unternehmen_business_xing_meldet_43_prozentige_umsatzsteigerung_story-39001020-41004109-1.htm und andere.

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XING startet Gastronomie-Projekt in Köln

03.05.09 – Unter dem Namen „xinglounge“ startet das Soziale Netzwerk XING eine Gastronomie-Integration im Kölner Hotel am Augustinerplatz. Neben einem exklusiven Bereich, der ausschließlich Mitgliedern der Plattform vorbehalten ist, gibt es Preisnachlässe auf Getränke und Übernachtungen sowie freien Internetzugang. XING beschreitet damit weiter den Weg, die erfolgreiche Online-Communitiy auch im realen Leben zu platzieren.

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