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Aktuelle Nutzerzahlen Sozialer Netzwerke
Verfasst von COMPASS HEADING unter Soziale Netzwerke am 22. März 2011
Die durch Google zur Verfügung gestellten Nutzerzahlen ausgewählter Sozialer Netzwerke zeigen im Februar 2011 das seit vielen Monaten gewohnt Bild. Als saisonal (und von der Anzahl der Tage her) eher schwacher Monat, ist die Nutzung im Februar grundsätzlich etwas geringer als im Vergleichsmonat Januar, was die objektive Betrachtung der verschiedenen Netzwerke im Vergleich aber nicht schwächt.
Facebook stagniert bei 23 Millionen einzelnen Besuchern – wobei zu berücksichtigen ist, dass hier auch die Aufrufe von Facebook-Servern durch Module auf klassischen Webseiten mitberechnet werden. Da diese Integration derzeit eigentlich stark zunimmt, ist die Stagnation sogar eher kritisch zu betrachten. Rückschlüsse auf die aktiven Mitgliederzahlen (Facebook selbst gibt in der Mediaplanung aktuell 17,2 Mio. deutsche Profile aus) sind auf Grund der Ausweitung der Inhalte ins öffentliche Internet nur schwer zu ziehen… In jedem Fall hat Facebook ein Plus von 77% gegenüber dem Vorjahresmonat Februar!
Die größte deutsche Einzelplattform wer-kennt-wen verliert 10% und kommt auf nur noch 4,6 Mio. einzelne Besucher. Das sind genau ein Drittel weniger Nutzer als im Februar 2010.
studiVZ hat im direkten Jahresvergleich über 50% seiner Nutzer verloren.
Die Holtzbrinck-Töchter studiVZ, schuelerVZ und meinVZ verlieren durchweg und erreichen gemeinsam nur noch 8 Mio. Nutzer, ein Minus von ebenfalls 10% gegenüber dem Januar 2011 und mittlerweile fast eine Halbierung im Vergleich zum Februar 2010. Insbesondere der deutsche Pionier studiVZ hat im direkten Jahresvergleich über 50% seiner monatlichen Nutzer verloren.
Leicht zulegen kann im Februar Twitter auf 2,9 Mio. Nutzer – für den März ist auf Grund der globalen Nachrichtenlage mit einem weiteren deutlichen Plus zu rechnen!
XING mit nur noch 2,4 Mio. einzelnen dt. Nutzern im Februar.
Börsenliebling XING hat seine sensationelle Kursstory (von 28 auf 42 Euro in 4 Monaten) von Ende 2010 nicht weiter fortsetzen können und stagniert mit seiner Aktie seit Anfang 2011 bei grob 40 Euro. Da passen auch die aktuellen Nutzerzahlen, die im Februar ein leichtes Minus auf 2,4 Mio. Nutzer in Deutschland ausweisen – exakt ein Viertel weniger als im Februar 2010 und damit der zweit niedrigste Wert seit 2009. Bei den Gesamtzugriffen (inkl. Ausland) kommt XING im Februar 2011 auf 3,4 Mio. gemessene einzelne Nutzer. XING selbst kommuniziert derzeit AGOF-Werte, die durchschnittlich 4 Mio. Nutzer im vierten Quartal 2010 belegen. Auf Basis der COMPASS HEADING vorliegenden Daten seitens Google ist dies korrekt – 4,7 Mio. im Oktober, 3,8 Mio. im November und 3,5 Mio. im Dezember 2010 machen durchschnittlich 4 Mio. – allerdings mit deutlich rückläufiger Tendenz, die sich auch Anfang 2011 nicht deutlich bessert.
2010 hat nur einen Gewinner: Facebook
Verfasst von COMPASS HEADING unter Soziale Netzwerke am 10. Januar 2011
Die vollständige Analyse der Nutzerzahlen deutscher Sozialer Netzwerke für das Jahr 2010 bringt genau einen Gewinner hervor: den globalen Marktführer Facebook aus dem amerikanischen Palo Alto. Alle anderen untersuchten Netzwerke haben 2010 Nutzer verloren oder bestenfalls – wie am Beispiel Twitter zu sehen – ihr Niveau gehalten. Hier gibt es nun die Analyse des Jahres 2010 auf einen Blick…
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Nutzerzahlen Social Web: Stagnation und Rückschritt
Verfasst von COMPASS HEADING unter Soziale Netzwerke am 20. Dezember 2010
Der November 2010 zeichnet bei den Nutzerzahlen deutscher Sozialer Netzwerke ein wenig dynamisches Bild. Seit Februar des Jahres besuchten noch nie weniger Menschen die grossen Plattformen wie in diesem Monat. Grund ist ein saisonabhängiges Verhalten, das auch schon im November 2009 für scheinbare Stagnation im Markt sorgte. Vergleicht man die einzelnen Werte, so zeigen sich allerdings klare Unterschiede zwischen den einzelnen Plattformen.

Facebook bleibt gegenüber dem Vormonat bei unverändert 21 Mio. einzelnen Besuchern, alle (!) anderen beobachteten Plattformen verlieren dagegen zum Teil deutlich: wer-kennt-wen erreicht 5,1 Mio. Nutzer (-0,6 Mio.), stayfriends.de 4,2 Mio (-0,4), XING 2,6 Mio. (-0,6), Twitter 2,9 Mio (-0,2) und selbst LinkedIn verliert von 0,9 auf 0,8 Mio Nutzer.
Stark bröckelt es auch beim Steinbruch der VZ-Netzwerke. Nur noch 10,1 Mio. Nutzer werden erreicht (-1,3 Mio, d.h. 11% relativer Verlust) und damit so wenig wie noch nie in den letzten 2 Jahren. StudiVZ landet erstmals unter 3 Mio. Nutzern (2,8), SchuelerVZ erreicht nur noch 3,8 Mio (-0,4) und selbst MeinVZ erreicht nur noch 3,5 Mio. Nutzer.
Nutzerzahlen Sozialer Netzwerke Oktober 2010
Verfasst von COMPASS HEADING unter Soziale Netzwerke am 22. November 2010
Die Zugriffszahlen auf deutsche Soziale Netzwerke im Oktober sprechen eine deutliche Sprache und bringen nur wenig neue Trends: Facebook legt gegenüber dem Vormonat wieder einmal um mehr als 10% zu und erreicht 21 Millionen einzelne Nutzer in Deutschland, gefolgt von wer-kennt-wen mit 5,7 Mio. Nutzern (+0,1 Mio.), stayfriends mit 4,6 Mio (-0,6 Mio. !), SchuelerVZ mit 4,2 Mio. (+/- 0), MeinVZ mit 3,8 Mio. (+/- 0) sowie StudiVZ mit 3,4 Mio. (-0,4 Mio.). Insgesamt erreicht die von Holtzbrinck kontrollierte VZ-Gruppe damit nur noch 11,4 Mio. Nutzer bundesweit.
LinkedIn legt lokal um 0,1 Mio. Nutzer auf 0,9 Mio. zu (weltweit 42 Mio.), Platzhirsch XING schafft ebenfalls ein Plus von 0,1 Mio. auf 3,2 Mio. Nutzer.
Interessant ist, dass die VZ-Netzwerke trotz des rasanten Anstiegs von Facebook immer noch relativ stabil sind – lange wird das aber sicher nicht mehr gut gehen. Dynamik und Innovationskraft liegen klar bei Facebook, das auf dem Weg ist, 1 Milliarde Menschen zu binden! Schon bald wird wohl Facebook von mehr Menschen genutzt als ein Emailsystem… (Geschäftsführer COMPASS HEADING GmbH, Michael Radomski)
Details folgen im Rahmen einer umfangreichen Analyse in den kommenden Tagen.
XING stärkt Unternehmensprofile
Verfasst von COMPASS HEADING unter Soziale Netzwerke am 11. Oktober 2010
Das B2B-Netzwerk XING stärkt zunehmend den Auftritt von Unternehmen auf seiner Plattform. Lange Zeit gab es ausschliesslich persönliche Profile, hinter denen zwingend natürliche Personen stehen mussten. XING achtet auf diesen Punkt sehr und entfernt offensichtlichen Missbrauch konsequent.
Relativ neu sind Unternehmensprofile, die grundsätzlich für jede Firmierung automatisch angelegt werden, die ein persönliches Profil als Arbeitgeber angibt. Alle persönlichen Profile, die einen identischen Unternehmensnamen verwenden, werden unter diesem Unternehmensprofil zusammengefasst und angezeigt.
Darüber hinaus bietet XING zwei kostenpflichtige Arten von Unternehmensprofilen, bei denen eine individuelle Darstellung (Profil Standard) und eine Newsletter- und Abonnenten-Funktion (Profil Premium) angeboten werden. Damit besteht erstmals die Möglichkeit (über die Funktionalität von Gruppen hinaus), als Unternehmen Kontakt zu persönlichen Profilen aufzubauen. Das Angebot eignet sich daher ideal für Anbieter, deren Mitarbeiter XING zur Kontaktanbahnung oder Akquise nutzen oder die die hoche Qualität der Plattform zum Reichweitenausbau verwenden wollen.
Eine ausführliche Präsentation und Informationen zur Umsetzung gibt es bei COMPASS HEADING GmbH unter kontakt@compass-heading.de oder telefonisch unter +49 (0) 21 51 – 32 78 337.
Facebook gewinnt gegen den globalen Trend
Verfasst von COMPASS HEADING unter Allgemein am 17. September 2010
Die Gewinnung neuer Nutzer läuft bei Facebook weiterhin auf Hochtouren. Nach einem Plus von 2 Millionen einzelnen Usern im Vormonat erreicht die amerikanische Plattform in Deutschland nun 19 Millionen Menschen und wird damit ganz sicher noch in diesem Jahr als erster Marktteilnehmer die 20 Millionen Marke erreichen. Erstmals in den letzten 12 Monaten geht es für den globalen Trendsetter aber bei den Gesamtzahlen abwärts. Nach 550 Millionen Nutzern im August werden im September nur noch 540 Millionen Nutzer erreicht. Erste (weltweite) Sättigungstendenzen oder nur ein Luftholen? Das Jahresende wird es zeigen.
Für die (lokalen) Wettbewerber sieht der deutsche Markt ebenfalls ernüchternd aus. Die VZ-Netzwerke verlieren nach zwischenzeitlich gestoppter Schrumpfkur erstmals wieder grob 5% Reichweite und kommen nur noch auf 12,1 Millionen Nutzer. Am deutlichsten verliert SchuelerVZ (-0,5 Mio. Nutzer) und liegt damit erstmals auf dem Niveau von MeinVZ, das stagniert (StudiVZ 3,9 Mio. Nutzer, SchuelerVZ 4,1 Mio. Nutzer, MeinVZ 4,1 Mio. Nutzer).
Wer-kennt-Wen gewinnt 0,1 Mio. Nutzer gegenüber dem Vormonat und erreicht immerhin beachtliche 5,6 Mio. Nutzer. Erfahrungsgemäß sind dies aber eher saisonale Schwankungen als ein echter Trend.
XING schafft es erstmals seit dem ersten Quartal 2010 wieder die 3 Millionen Marke zu brechen und erreicht 3,2 Millionen Nutzer. B2B-Weltmarktführer LinkedIn erreicht dagegen lokal nur 840.000 Nutzer, global dagegen aber etwa 10% Zuwachs (41 Millionen Nutzer).
Twitter verliert 200.000 Nutzer (2,9 Mio.) und Geolokalisierungs-Anbieter foursquare muss auf niedrigstem Niveau 10% abgeben (110.000 Nutzer in Deutschland) während es weltweit von 3,4 auf 3,8 Mio. Nutzer weitergeht.
Nutzerzahlen Sozialer Netzwerke Januar 2010
Verfasst von COMPASS HEADING unter Soziale Netzwerke am 14. Februar 2010
“Im Social Web nichts Neues” könnte die Überschrift für die Analyse der Nutzerzahlen der wichtigsten deutschen Sozialen Netzwerke im Januar 2010 heißen. Stimmt im Prinzip auch – trotzdem lohnt sich ein etwas tieferer Blick in die Entwicklung der verschiedenen Kennzahlen um Aufschluss über interessante Trends zu erhalten.

Michael Radomski, Geschäftsführer COMPASS HEADING GmbH: "20 Millionen deutsche Nutzer bei Facebook in absehbarer Zeit locker erreichbar."
Los geht es mit dem ganz klaren Champion Facebook.com. 13 Millionen unterschiedliche deutsche Nutzer meldeten sich im Januar auf dessen Seiten an. Selbst wenn diese Zahl nicht zu 100% die tatsächlichen Personen wiedergibt (dies gilt aber für alle anderen Netzwerke proportional ebenso), so stellt dieser Wert einiges dar. Denn die Online-Reichweite in Deutschland liegt mit ca. 21% weit unter dem globalen Wert (31%) und ist z.B. in Frankreich sogar doppelt so hoch wie bei uns. D.h. hier ist noch richtig Luft und die kleine Verschnaufpause beim Nutzerzuwachs im Herbst 2009 ist offensichtlich Makulatur. 20 Millionen deutsche Nutzer scheinen damit zukünftig locker erreichbar, bei Zuwachsraten von 10 – 20% pro Monat sogar in absehbarer Zeit. Die VZ-Gruppe (StudiVZ, SchuelerVZ, MeinVZ – Zahlen siehe unten) wird nicht mehr lange insgesamt mehr Nutzer haben als Facebook. Weltweit werden sogar fast eine halbe Milliarde Nutzer gezählt, was Facebook definitiv zu einem Phänomen macht, dessen Einfluss kaum noch fassbar ist.
Für den deutschen Markt ist das teils regional sehr unterschiedlich ausgeprägte Netzwerk wer-kennt-wen.de die klare Nummer 2. Auch hier gibt es nach wie vor ein starkes monatliches Wachstum (+10%), was durch die sehr tiefe Penetration im Südwesten der Republik (Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg) sowie entsprechende Potentiale im Norden und Osten gefördert wird. Allerdings sind hier die Seitenabrufe und absoluten Zugriffe rückläufig, was kein schlechtes Zeichen sein muss, in der Regel aber eines ist. Mit 6,7 Millionen Nutzern schafft wkw es immerhin ebenfalls die einzelnen VZ-Netzwerke klar hinter sich zu lassen. Zu vermuten ist, dass hier andere soziale Schichten agieren als in Facebook und StudiVZ, wo derzeit noch starke Strukturen aus Studenten und Gymnasiasten zu orten sind. Damit könnt sich wkw dauerhaft gegen Konkurrent Facebook (und die VZ-Portale sowieso) wehren und seinen Marktanteil halten.
Nummer 3 ist die Schulfreunde-Plattform stayfriends.de, die allerdings deutlich gegenüber dem Vormonat verliert und auch 5,6 Millionen Nutzer kommt. Damit scheint die Spitze mit 6 Millionen Nutzern im Monat Dezember tatsächlich Gründe in einem Marketing-Push gehabt zu haben. Hier sind Seitenabrufe und absolute Zugriffe ebenfalls rückläufig, so dass die weitere Entwicklung der Plattform kritisch zu betrachten ist.
Gleichauf mit dem Platz 3 liegt schuelerVZ.net, das zumindest seine Nutzerzahlen konstant bei 5,6 Millionen halten kann. Alle anderen Werte zeigen nach unten. Interessant ist lediglich die hohe Anzahl von weiblichen Nutzern, die mit ca. 60% deutlich über dem Schnitt der anderen Plattformen liegt .
Übel wird es auf Platz 5, wo der einstige Star der Communities, studiVZ.net 10% gegenüber dem Dezember an Nutzerzahlen verliert und nur noch 5 Millionen Nutzer erreicht. Starke Einbrüche bei den Seitenabrufen (- 30%) lassen vermuten, dass Konkurrent Facebook hier bei Fremd gehenden Nutzern aus dem Vollen schöpft. Die schlechte PR der letzten Monate tut wahrscheinlich ihr übriges, so dass wirklich offen ist, welche Rettungsmaßnahmen sich die Nachfolger von Markus Berger-de Leon wohl einfallen lassen werden.
Stagniert wird bei meinVZ.net und mySpace.com, die beide 3,8 Millionen Nutzer erreichen. Während Schwindsucht-Patient MySpace immerhin die weltweiten Seitenabrufe wieder etwas ausbauen kann, gehts bei MeinVZ analog zu den beiden Schwesterportalen auch hier abwärts.
Freude dürfte es beim Business-Netzwerk XING.com geben. Nicht nur, dass Mitte Februar eine intensive Marketing-Kampagne für neue Kunden sorgen soll – auch bereits im Januar konnte wieder ein Wachstum um die 10% und damit erstmals auf über 3 Millionen Nutzer verbucht werden. Um so beruhigender da Konkurrent linkedIn.com in Deutschland weiter bei 800.000 Nutzern stagniert, auch wenn die weltweite Basis deutlich ausgebaut werden konnte (von 38 auf 42 Millionen Nutzer).
Nachrichtendienst twitter.com schafft in Deutschland auch endlich mal wieder einen Sprung von 20% auf 2,9 Millionen Nutzer, was relativ gesehen sogar mehr ist als im weltweiten Vergleich (von 74 auf 82 Millionen). In Deutschland lassen die Seitenabrufe und absoluten Besuche etwas nach, international gehts aber aufwärts. Angesichts neuer Hypes (einer davon ist der Lokalisierungs-Dienst foursquare.de, der weltweit bereits 1,2 Millionen Nutzer hat), bleibt abzuwarten, wie es hier strategisch weiter geht.
Alle Werte der Analyse, die auf Daten von Google basieren, gibt es auf Anfrage unter kontakt@compass-heading.de.
Nutzerzahlen Sozialer Netzwerke im Dezember
Verfasst von COMPASS HEADING unter Soziale Netzwerke am 19. Januar 2010
Die leichte Delle bei der Nutzung Sozialer Netzwerke aus dem November hat sich im Dezember etwas ausgeglichen, die grundsätzlichen Trends setzen sich aber weiterhin fort:
Marktführer Facebook hat die ungewohnte Phase der Stagnation überwunden und schwingt sich auf 11 Millionen einzeln gezählte Nutzer in Deutschland (+10% gegenüber dem Vormonat).
Die VZ-Gruppe schaffte eine leichte Erholung und kommt nach Monaten erstmals wieder auf ein kleines Plus von knapp 3% (15,3 zu 14,9 Millionen Nutzern). Insgesamt dürfte es in 2010 aber wohl leider weiter abwärts gehen.
Wer-kennt-wen stagniert bei 6,1 Mio. Nutzern - ebenso wie Twitter, dessen Nutzerzahlen seit Monaten bei 2,4 Mio. festgenagelt scheinen. MySpace rutscht weiter ab auf 3,8 Mio. Nutzer und kommt somit der Bedeutungslosigkeit einen weiteren Schritt entgegen.
Völlig gegen diese Trends läuft nur stayfriends mit einem Anstieg von 17%, was diese Plattform gemeinsam mit Wer-kennt-wen nun nach Facebook zur Nummer 2 in Deutschland macht…
Bei den Business-Netzwerken dümpelt LinkedIn mit 0,8 Millionen Nutzern weiter vor sich hin, während XING (u.a. ausgelöst durch recht intensive Online-Kampagnen) 12% auf 2,9 Millionen Nutzer zulegt.
Hinweis: Alle dargestellten Daten entstammen internen Analysen von Google. Die Anzahl der tatsächlichen Nutzer dürfte für alle Plattformen proportional geringer sein, da Zugriffe von verschiedenen Orten (Büro / Heim-PC) durch identische Nutzer ggf. doppelt gezählt werden.
Unternehmen benötigen Social Web Policy
Verfasst von COMPASS HEADING unter Soziale Netzwerke am 7. Januar 2010
Deutsche Firmen unterschätzen die Notwendigkeit, ihre Mitarbeiter mittels konkreter Richtlinien für die Nutzung Sozialer Netzwerke (Social Web Policy) zu sensibilisieren. Meist wird erst dann (und mit für beide Seiten unerfreulichen Sanktionen) reagiert, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. In der Regel werden negative Fälle durch die geschädigte Unternehmung aber tatsächlich erst gar nicht registriert.
Akuter Handlungsbedarf besteht für Firmen derzeit in drei Feldern:
1. Nutzung Sozialer Netzwerke während der Arbeitszeit
Viele Unternehmen haben auch im Jahr 2010 die private Internet-Nutzung für ihre Mitarbeiter immer noch nicht verbindlich reglementiert. Das weite Feld der Sozialen Netzwerke und ihrer Potentiale verschärft dieses Thema dabei noch extrem. Diese neue Generation der Internet-Nutzung bietet fast unüberschaubare Risiken in der Vernichtung von Arbeitszeit, dem Angriff von Externen auf Unternehmensdaten und -Sicherheit sowie weit reichende Haftungsfragen.
2. Weitergabe von Informationen und persönlichen Kommentaren
Das Internet vergisst nichts – diese alte Regel ist den meisten Nutzer offensichtlich immer noch nicht geläufig. Jede noch so banale oder unbedachte Äußerung kann schneller durch Dritte gefunden werden, als dem Verfasser oft klar ist. Ganz besonders gilt dies, wenn im direkten Umfeld ein Personen- oder Firmenname genannt wird. Negative Äußerungen oder Weitergabe vertraulicher Details über Vorgesetzte, Kunden oder Unternehmen durch Mitarbeiter sind an der Tagesordnung und stehen – obwohl meist nur für einen kleinen Kreis von engen Freunden gedacht – meist der ganzen Internet-Gemeinde zur Einsicht bereit.
3. Preisgabe von Unternehmensstrukturen
Wie einfach es ist, aus einer kleineren Menge von Einzel-Profilen Rückschlüsse auf die Strukturen von Unternehmen zu schließen, ist fast keinem Unternehmen richtig klar. Netzwerke wie XING bieten die Aggregation der Unternehmensinformationen aus den Profilen einzelner Mitarbeiter sogar als Funktion an. So werden ganze Vertriebsstrukturen, durchschnittliche Altersstrukturen oder Ausbildungsniveaus für Wettbewerber und Kunden plötzlich vollkommen transparent.
Abhilfe schafft ausschließlich die Verabschiedung einer konkreten Social Web Policy, deren Ziel es nicht ist, die Mitarbeiter zu gängeln oder von der Nutzung Sozialer Netzwerke auszuschließen, sondern sie über die oft nur vermeintliche Sicherheit ihrer Kommunikation zu informieren und ihnen die Konsequenzen Ihrer Aktivitäten für sich selbst und das Unternehmen näher zu bringen.
Nutzerzahlen Sozialer Netzwerke im November
Verfasst von COMPASS HEADING unter Soziale Netzwerke am 10. Dezember 2009
Nach dem die Monate September und Oktober bei den Nutzerzahlen Sozialer Netzwerke in Deutschland eine äußerst deutliche Sprache gesprochen hatten, relativieren sich die Trends im November ein wenig. Verlierer ist aber weiterhin die VZ-Gruppe, die von 16,5 Millionen Nutzern auf den Portalen schuelerVZ, studiVZ und meinVZ im Oktober nun mit zunehmender Geschwindigkeit auf nur noch 14,9 Millionen Nutzer zurückgeht.
Klassen-Primus Facebook kommt allerdings nun auch erstmals in Straucheln und stagniert in Deutschland bei ziemlich genau 10 Millionen Nutzern. Weltweit geht es sogar von 410 auf 400 Millionen Nutzern leicht bergab. Vergleicht man die Nutzer- und Einwohnerzahlen Deutschlands mit anderen europäischen Ländern, gibt es hier eigentlich noch sehr viel Potential. Trotzdem scheint die Wachstumsstory vorerst aber einmal gebrochen.
Interessant ist, dass die nationalen Portale wer-kennt-wen (6,2 Mio) und stayfriends (5,2 Mio.) massiv Nutzer dazu gewinnen können. Bei letzterem sogar so deutlich, dass offen bleibt, ob hier eine intensive Marketingkampagne, die Rückgewinnung von Karteileichen oder sonstige Effekte dahinter stehen. wer-kennt-wen überholt damit erstmals sowohl studiVZ und schuelerVZ und wird nach Facebook zur Nummer 2 im deutschen Markt.
Im Business-Segment stagniert XING im deutschen Markt weiterhin bei 2,6 Millionen Nutzern, kann in den europäischen Ländern aber leicht dazu gewinnen. LinkedIn wächst dagegen in Deutschland weiterhin auf sehr niedrigem Niveau (von 0,6 auf 0,8 Millionen Nutzer).
Verluste muss auch die Nachrichten-Plattform Twitter vermelden. In Deutschland geht es um ca. 10% zurück auf 2,4 Millionen Nutzern, weltweit stagniert “the next big thing” bei 66 Millionen Usern.



