Beiträge getagged mit Medien
Politische Kampagnen in Sozialen Netzwerken
Verfasst von COMPASS HEADING unter Soziale Netzwerke am 9. August 2009
Dass die Politik im Wahljahr 2009 die Sozialen Netzwerke entdeckt hat, ist nichts Neues. Zum Einen hat sich in Deutschland der Irrglaube, Barack Obama hätte seine Präsidentschaft quasi online gewonnen manifestiert. Zum anderen drängen sich die Möglichkeiten von Plattformen wie Facebook, StudiVZ oder XING zur Kampagnenführung und Zielgruppenansprache für politische Zwecke geradezu auf.
Diesen Mega-Trend nimmt die klassische Berichterstattung in der Presse natürlich gerne auf. Schließlich gibt es Neuland zu entdecken und gleichzeitig die Bemühungen der Parteien zu kommentieren. Inhalte und Strukturen beim Engagement im Internet werden dabei kaum bis gar nicht hinterfragt. Gerne zitierte und durchaus hoch angesehene Quelle für die Messung von Online-Aktivitäten der Politiker ist z.B. die Internetseite wahl.de, die rein quantitative Werte abbildet. „Mover“ und „Shaker“ sind dort diejenigen, die im direkten Vergleich die meisten Kontakte auf einer Plattform haben oder besser noch dort ständig Kommentare verbreiten. Damit wird das dauerhafte Absenden von Nichtigkeiten („Guten Morgen zusammen!“, „Stehe auf der A45 im Stau.“) zum Gradmesser für politisches Engagement.
Fernsehsender arte fokussiert sich auf Social Web
Verfasst von COMPASS HEADING unter Soziale Netzwerke am 27. Juni 2009
Die Mitgliederversammlung des deutsch-französischen Fernsehsenders arte hat der Geschäftsführung die strategische Vorgabe gemacht, den Sender zukünftig stärker auf die Sozialen Netzwerke wie z.B. Facebook zu fokussieren. Dadurch soll die Reichweite des Senders und seine Zuschauer nachhaltig erhöht werden.
Mit über 12.000 Fans gehört die Profil-Seite von arte auf Facebook bereits heute zu den erfolgreicheren kommerziellen Angeboten. Diese Basis soll nach dem Willen der Gesellschafter nun deutlich ausgebaut werden.
Die beiden Geschäftsführer von arte, Gottfried Langenstein und Jérôme Clément bedienen sich dabei des Vorteils, dass sie durch die deutsch-französische Gesellschafterstruktur nicht den engen Bestimmungen des nationalen Rundfunkrechts unterliegen, die das Zusammenwachsen von TV und Online streng überwachen.


