Kaum eine Plattform hat seit 2008 soviel Aufmerksamkeit erhalten wie Twitter. Dabei ist der Dienst weniger ein Soziales Netzwerk als viel mehr eine sehr einfach gehaltene Blogging-Plattform.
Eine der Erfolgskomponenten ist dabei die Möglichkeit, Nachrichten aus verschiedenen Quellen (Twitter, Mobilfunkgeräte, beliebige Online-Seiten) praktisch verzögerungsfrei an die mit dem Absender verknüpften Empfänger zu senden. Dieser als News-Feed (Nachrichtenstrom) bezeichnete, ständige Informationsfluss zeichnet sich immer mehr als eine der Kernkomponenten des Social Web ab und ist auf vielen anderen Plattformen ebenfalls zu finden.
Die Besonderheit von Twitter ist die puristische Benutzeroberfläche, die konsequente Positionierung als Mikro-Blogging-Dienst (jede Nachricht hat max. 140 Zeichen) sowie offene Entwicklerschnittstellen, die eine Vielzahl von kreativen Nutzungen der sehr einfach gehaltenen Funktionsweise ermöglichen.
Die Verknüpfung der Mitglieder der Community beschränkt sich dagegen auf das gegenseitige Empfangen der abgesendeten Kurznachrichten, wobei der Umfang der in den Profilen bekannt gegegebenen persönlichen Daten sehr gering ist.


